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  • Nicol Bauer

Schwangerenvorsorge - DU hast die Wahl


Die Vorsorgeuntersuchungen in der risikofreien Schwangerschaft finden zunächst alle vier Wochen (Feststellung der Schwangerschaft bis 32 SSW) und ab der 32. SSW alle zwei Wochen statt. Die Ergebnisse werden im Mutterpass eingetragen. Du kannst jederzeit frei entscheiden, wie Du dir die Vorsorge wünschst


Schwangerenvorsorge durch die Hebamme: Hebammen sind dazu ausgebildet, die Vorsorgeuntersuchung in risikofreien Schwangerschaften durchzuführen - und zwar von der Feststellung der Schwangerschaft mit Ausstellen des Mutterpasses bis zur Geburt. Dazu gehören neben den körperlichen Untersuchungen der Mutter auch Laboruntersuchungen (Blutentnahmen, "Zuckertest", Abstriche) sowie das Hören der kindlichen Herztöne. Außerdem plant die Hebamme Zeit ein, um neben den aktuellen Themen der Schwangerschaft auch über die Geburt und das Wochenbett zu sprechen: So baut sich vertrauen auf. Die einzige Untersuchung, die ich als Hebamme nicht durchführe ist Ultraschall. Auf Wunsch können Sie alle diese Leistungen bei mir durchführen lassen - es fallen keine Kosten an.


Schwangerenvorsorge durch den Arzt: Auf Wunsch kannst du die Vorsorgeuntersuchungen auch komplett bei deinem Frauenarzt durchführen lassen.


Schwangerenvorsorge durch Hebamme und Arzt im Wechsel: Die Untersuchungen finden im Wechsel statt. Bei diesem Modell kannst du alle vorgesehen Ultraschalltermine wahrnehmen (8-11SSW, 18-21SSW, 28-31SSW) und sowohl Arzt als auch Hebamme kennenlernen. Die Abrechnung der erbrachten Leistung ist für Arzt und Hebamme möglich, auch wenn beide parallel im gleichen Quartal (3Monate) Vorsorge leisten. In keinem Fall fallen für dich zusätzliche Kosten an.


Teilweise besteht der Irrglaube, dass der Frauenarzt keine Leistung abrechnen kann, sofern die Hebamme im gleichen Quartal schon eine Vorsorge durchgeführt hat. Dem ist nicht so, da beide Systeme nebeneinander laufen. Solltest du deshalb Probleme haben wende dich gerne an mich.


Eine gute Zusammenfassung findet sich im Ärzteblatt: https://www.aerzteblatt.de/archiv/190663/EBM-Ratgeber-Schwangerenbetreuung-Hebammenhilfe-und-aerztliche-Betreuung


Danke Mellie ;)

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